Kiel ist „Engagierte Stadt“ und damit Teil eines bundesweiten Netzwerkes

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich für die Aufnahme in das bundesweite Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ beworben. Diese Bewerbung war erfolgreich. Kiel ist damit Teil einer bundesweiten Bewegung für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, zu dem rund 100 Kommunen gehören. Die Bewerbung ist das Ergebnis einer engen Kooperation mit dem nettekieler Ehrenamtsbüro, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Geschäftsbereich Qualitätsentwicklung: Serviceangebote zur Praxisorientierung durch gesellschaftliches Engagement und der Stiftergemeinschaft der Förde Sparkasse.

„In Kiel wissen wir, dass das Wohlergehen einer Kommune nicht nur von Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen abhängt, sondern vor allem vom Engagement ihrer Bürger*innen“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Das zeigt sich besonders in Krisen wie während der Corona-Pandemie, aber auch in der Zeit als die vielen geflüchteten Menschen nach Deutschland kamen. Das freiwillige Engagement zu fördern, ist uns wichtig. Von der Aufnahme ins Netzwerk erhoffen wir uns hier weitere Impulse, Austausch mit anderen Kommunen und Unterstützung bei der Entwicklung einer Engagement-Strategie für das unschätzbar wertvolle Ehrenamt in unserer Stadt.“

„Engagierte Städte entstehen dort, wo sich überzeugte Menschen aus gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen gemeinsam dafür einsetzen, gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort zu schaffen“, heißt es in der Begründung der Jury. „Kiel gehört dazu.“

Insgesamt wurden 29 neue engagierte Städte im Netzwerk aufgenommen. Es wächst damit bundesweit auf 100 Engagierte Städte an. Das Netzwerk sorgt unter anderem dafür, dass Engagierte Städte gemeinsam neue Kooperationsformen entwickeln, die dafür sorgen, dass sich immer mehr Bürger*innen aktiv einbringen können und die öffentliche Hand und Wirtschaft die gesellschaftlichen Herausforderungen und Fragen vor Ort gemeinsam angehen. Engagierte Städte profitieren vom Austausch erprobter Praxislösungen und der Vielfalt lokaler Konzepte.

Das Programm wird durch ein Konsortium auf der Bundesebene getragen, dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung angehören. Weitere Partner*innen des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ sind der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Städtetag.

Weitere Informationen dazu finden sich unter www.engagiertestadt.de.